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WESTEND

„Der Spiegel“ schreibt, der Komponist und Altsaxophonist Michael Hornstein ist „... einer der herausragendsten Vertreter des zeitgenössischen europäischen Jazz ...“. Und die SZ: „Zwischen Ambient und Jazz angesiedelt ist ein klanglich dichtes, hinreißend melodisches Album („Westend“) zum perfekten Chill-Out entstanden.“ Das Altsax entwickelt vor elektronischen Samples hypnotische Klänge. In die Kompositionen sind Hornsteins vielseitige musikalische Erfahrungen eingeflossen: Blues, Cool-Jazz, Trip-Hop und Drum’n’Bass. Im Auftrag des Goethe-Instituts war Hornstein in Südeuropa, Georgien und Mexiko - auf „Westend“ sind am klarsten die Eindrücke seiner Professur in Bogota/Kolumbien  zu hören: Hier interpretiert er lateinamerikanische Rhythmen neu. Die Samples reichen von E-Piano-Klängen und Percussion über Motor- und Straßengeräusche bis zu rhythmischem Blubbern und an Walgesänge erinnernden Tönen. Doch die Elektronik wirkt nie effekthascherisch - bewusst sparsam eingesetzt steht sie im Dienst einer herausragenden Musikalität.

"Michael Hornstein muss zweifelsohne als Prototypus des "complete" Saxophonist gelten, der über das gesamte Ausdrucksspektrum des Saxophons von meditativer Klangaskese bis zu archaischer expressiver Sinnlichkeit, von zarter Koloratur bis zu Parker´schem Schmerz, verfügt..." schreibt Jörg Meilicke in Jazzthethik. Offen für sämtliche Strömungen der zeitgenössischen Musik lotet er zwischen Jazz und Clubkultur eine größtmögliche Bandbreite der Stilfacetten aus. Seine Tourneen, auch in Zusammenarbeit mit Goethe Instituten, führten ihn bisher u.a. nach Mexiko, Serbien, Georgien, USA, Schweiz, Frankreich, Italien, Tunesien, Kuba, Nicaragua, Panama, Kolumbien und China. Mit seinem Titel "Carma" auf der renomierten Compilation Serie "Cafe Del Mar Vol. XIV" gelang ihm der Durchbruch im internationalen Lounge und Chillout Bereich. Durch diesen Titel gehört er heute zu den meist gehörten Saxophonisten weltweit.

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