Über mich

2009 – im Jahr der großen Wirtschaftskrise – habe ich mich selbstständig gemacht. Ein Hasardritt? Von so etwas lasse ich mich doch nicht bremsen.Muk Heigl

In meiner Arbeit nutze ich unzählige Kontakte. Die erklären sich aus meiner Biografie: Als gelernter Möbelschreiner absolvierte ich zusätzlich eine Ausbildung zum Werbekaufmann. Seither sammle ich alles an echten Kontaktdaten, dessen ich habhaft werden kann. Das organisierte, rationelle Arbeiten des Schreiners kann ich mit meiner Marketing-Erfahrung verknüpfen. Ich weiß meine Unternehmungen nicht nur bis ins Detail durchzuorganisieren – ich präsentiere sie dann auch effektiv.

Seit April 2009 firmiere ich unter „Muk Heigl Veranstaltungs-Organisation“. Innerhalb von sechs Monaten habe ich  im Baumburger Gutshof den ersten Bio-Frischemarkt der Region etabliert. Und das Grußwort sprach nicht irgendwer – Sepp Daxenberger, damals Fraktionsvorsitzender der Grünen-Landtagsfraktion, kam, um dem Baumburger Biomarkt Glück zu wünschen. Der Biomarkt findet inzwischen zwei Mal jährlich statt – als Bio-Frühlings- und als Bio-Erntefest. In Baumburg werden ausschließlich biologisch erzeugte Lebensmittel und Produkte aus der Region gehandelt. Das spart Transportwege und unterstützt die heimische Wirtschaft.

Im Baumburger Gutshof habe ich einen der „magischen Orte“ gefunden, die anziehen und inspirieren. Jahrelang blieb der Hof der Familie Dietl weitestgehend – bis auf eine Galerie – ungenutzt. Im Juni 2008 war ich  zum ersten Mal dort. Ab da hat mich die Vorstellung begleitet, diesen magischen Platz wieder mit Leben zu füllen. Die Familie Dietl ließ mich nicht nur gewähren, sie unterstützte mich auch. Und so wurde nicht nur der Biomarkt, sondern auch gleich noch der „Baumburger Kultursommer“ aus der Taufe gehoben. Das historische Gut Baumburg hat sich bei der Premiere des Baumburger Kultursommers als idealer Veranstaltungsort präsentiert. „Dank des gelungenen Programms wurde ein weiterer Höhepunkt in der Kulturregion Chiemgau gesetzt. Umso mehr freue ich mich, dass es heuer eine Fortsetzung gibt“, schrieb Landrat Hermann Steinmaßl in seinem Grußwort zum Kultursommer 2010. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass es im Jahr 2013 bereits zur fünften Auflage des Baumburger Kultursommers kommt – diesmal unter anderem mit einem Freiluftkino.

Konzerte zu organisieren ist eine meiner Leidenschaften – und das schon seit meinem 16. Lebensjahr. Musik spielt eine wichtige Rolle in meinem Leben: Von 1969 bis 1971 war ich DJ – einer der ersten in der Region. Von 1995 bis 1998 betrieb ich eine eigene Kleinkunstbühne. Und inzwischen bin ich für die Konzerte auf mehreren „magischen Bühnen“ zuständig: Ich bin Programmgestalter in der Burghauser Szenekneipe „Knoxoleum“, im Seeoner Rauchhaus und Initiator und Taktgeber des Kulturbredls in der Dokumentations- und Begegnungsstätte Hilgerhof bei Pittenhart. Mehr als 100 Bands habe ich inzwischen Auftrittsmöglichkeiten vermittelt.

Eines der nicht nur flächenmäßig größten Projekte, für das ich verantwortlich gewesen bin, war die MaisBase im Jahr 2010: Auf dem Gelände am Baumburger Gutshof entstand auf 80.000 Quadratmetern Bayerns größtes Maisfeld-Labyrinth. Gemeinsam mit der Klosterbrauerei Baumburg habe ich mit dem Natur-Kunstwerk einen weiteren attraktiven Anziehungspunkt in der Region geschaffen.

Bis Anfang 2013 hab ich zwei Mittelalterfeste organisiert, (mindestens) zwei folgen in diesem Jahr. Eine weitere kleine Erfolgsgeschichte. Das liegt an meinem Konzept: Wenn Mittelalterfest ist, bleibt die Gegenwart draußen – zumindest bei den Mitwirkenden. Und das Publikum muss nicht – wie auf solchen Festen üblich – von Programmpunkt zu Programmpunkt hetzen. Wir haben kein Programm. Bei uns gibt’s denn ganzen Tag über Attraktionen!

Ich bin es gewohnt, das Unkonventionelle zu denken. Dann wird schon mal einen Kleinbus mit den unterschiedlichsten Leuten vollgepackt und mit ihnen nach München ins Planetarium gefahren, um für den Chiemgau Werbung zu machen. Mit Anton Bernauer von der WiFö, dem Tittmoninger Komponisten Josef Irgmaier, der Trostberger Kauffrau Anette Rinser, dem Landwirtschaftsmeister Andreas Huber aus Rettenbach und der damaligen Miss Chiemgau Susanne Hausschmid machte ich mich auf den Weg, um in München Chiemgauer Produkte unters Volk zu bringen. Hin, schenken, Eindruck machen – und wieder weg. Guerilla-Marketing in Reinkultur. Wobei das chiemgau-gemäß besser „Wuiderer-Werbung“ heißen müsste. Im fremden Gelände auf die Jagd gehen und mit optimalem Nutzen heimfahren. Unkonventionell halt.

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